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World Urban Forum

Deutsches Know-how auf dem World Urban Forum 5

„Meine Stadt soll meine Heimat sein – grün, sicher, sozial“: Auf diesen kurzen Nenner brachte ein Besucher seine Wünsche an eine lebenswerte Stadt. Hinterlassen hat er diese Nachricht auf dem „Traumhaus der Ideen und Wünsche‘‘, das als interaktives Element im deutschen Auftritt die Besucher des World Urban Forum (WUF) 5 zum Mitmachen und Nachdenken anregte.

Am 22. März öffnete das WUF 5 zum Thema „The Right to the City – Bridging the Urban Divide“ in Rio de Janeiro seine Tore für 21.000 internationale Gäste – die höchste Teilnehmerzahl, die das WUF jemals verzeichnete. Auch der deutsche Stand, konzipiert und koordiniert von GTZ AgenZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung  (BMZ) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), war gut besucht.

Das Konzept, den Messestand in erster Linie als Kommunikationsplattform zu nutzen, war ein Erfolg. Dabei wurde auf den Informationsgehalt des deutschen Auftritts äußerst viel Wert gelegt: Unter dem Motto „Germany - Contributing to a Sustainable Urban Future“ informierte er anschaulich und umfassend über Themen wie gute Regierungsführung in Städten, die politische Beteiligung der Stadtbewohner, die Überwindung von Armut und sozialen Gegensätzen. Jeden Nachmittag informierten internationale Experten über ihre Vorhaben und standen für Fachgespräche zur Verfügung. So konnten Netzwerke gestärkt und neue Kontakte geknüpft werden. Gemeinsam mit dem BMZ und dem BMBF waren DED, GTZ, InWEnt und die KfW Entwicklungsbank sowie die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Stadt Stuttgart, die TU Darmstadt und die HafenCity-Universität Hamburg vertreten.

Die strategisch gewählte Kommunikationsplattform wurde hervorragend genutzt: Zahlreiche Experten der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, Vertreter von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen und auch hochrangige politische Gäste suchten das Gespräch mit den deutschen Vertretern am Stand, informierten sich über die Ansätze der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und diskutierten gemeinsam die eigenen Erfahrungen und Projekte. Wertvolle neue Kontakte zu städtischen Entscheidungsträgern ergaben sich für die Forschungskooperation durch den Austausch neuester Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis.

Das BMZ und das BMBF engagierten sich außerdem in verschiedenen Veranstaltungsformaten aktiv am offiziellen Programm des Forums. Der BMZ-Networking-Event zum Thema „Urban (In)Security“ animierte die zahlreichen Besucher ebenso wie die „Megacities’ Experiences“-Veranstaltung des BMBF zu lebhaften Diskussionsbeiträgen.

Der Empfang am deutschen Stand am 24. März 2010 war mit mehr als 150 Besuchern ein weiteres Highlight des deutschen Auftritts. Franz Marré, Referatsleiter im BMZ, und Eckart Ehlers, Koordinator der „Future Megacities“ Initiative des BMBF, brachten die Botschaft Deutschlands an die Teilnehmer des WUF 5 auf den Punkt: Das World Urban Forum biete eine einzigartige Gelegenheit zum Austausch mit „Gleichgesinnten“ aus aller Welt, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen wollen. Anhand vieler guter Beispiele könne man lernen, was nachhaltige Stadtentwicklung in der Praxis bedeutet und wie sie erfolgreich angegangen werden kann. Den Netzwerkcharakter des WUF beschrieben die beiden als unverzichtbar für gemeinsames Handeln. Denn nur durch Koordination, Komplementarität und Kooperation ließen sich Ergebnisse erzielen, die die Zukunft der kommenden Generationen in den Städten sichern.
 

Unsere Leistungen

  • Konzeption des Gemeinschaftsstandes mit Begleitprogramm
  • Projektmanagement sowie Prozess- und Zeitmanagement
  • Personalmanagement sowie Auftrags- und Vertragsmanagement
  • Finanzmanagement, Monitoring und Evaluation
  • Kommunikation und Marketing, Planung und Umsetzung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mehr zum Thema

Website des 5. World Urban Forum
 > www.germany-wuf.de

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